Freitag, 29. Januar 2016

Die Philippinen - in allen Einzelheiten !


Einmal im Jahr schlägt die Stunde der Wahheit und man fährt in den Urlaub. Berufsbedingt ist das bei mir immer am Anfang des Jahres. Diesmal ging es auf die Philippinen. Ursprünglich wollte ich ja wieder nach Thailand, aber nach dem doch recht enttäuschenden und auch langweiligen Urlaub im letzten Jahr dort hatte ich dann kurzfristig auf Anraten meines Beichtvaters meinen Flug nach Manila umgebucht. Ich könnte sehr viel über diesen Urlaub erzählen, aber den besten Eindruck erhält man, wenn man sich die Bilder ansieht. Ich habe mich deshalb entschlossen, diesen Post überwiegend durch Bilder sprechen zu lassen. Ich wünsche viel Vergnügen beim Durchsehen !

Hier sieht man mich mit Pater Gabriel OCist in meinem Arbeitszimmer. Hier wurde der Plan gefasst, dieses Jahr auf die Philippinen zu fliegen.  Here you can see father Gabriel - aka Father Bong - in my bureau. We made the plan to fly to the philippines.

Düsseldorf Flughafen. Schlechtes Wetter und grauer Himmel erleichtern den Flug in den Urlaub. Dusseldorf Airport - bad weather and a grey sky make it easy to fly ito the sun.
Zwischenlandung in Dubai - Stop over in Dubai
Wenige Stunden später stehe ich vor dem Haus von Pater Gabriel - ein sehr schönes Anwesen in guter Lage. Das ist es, was ich brauche ! A few hours later I stood in front of fr gabriels house. A nice place to live - that´what I really need !
Sehr nette Gegend dort - und gegenüber die kleine Kirche ! Really a nice place - and in the opposite of the house a little church !

Kujo Lito Chumacera und seine Frau Tess - zwei reizende Menschen, die sich liebevoll meiner annahmen. Two very nice persons who took care for me.
Alles Mitglieder der Familie Chumacera ! A few more relations of fr gabriel !
Das ist John-Paul, der Sohn von Kujo Lito und Tess. Ein hervorragender Autofahrer und guter Reiseführer. That´s John-Paul, the son of Kujo Lito and Tess. A very good cardriver and respectable tourguide !
Philippinische Landschaft - philippinian landscape
Seelandschaft mit Bergen. Sea with mountain
Der richtige Platz für ein Nickerchen - the right place to have a nap
....und einen kühlen Drink. ..... and a cool drink
Auf der Treppe zum See. On the stairs to the lake
Hier gibt es große Fische - there are very big fishes.
...die auch beißen können. ...who like to bite the tourists.
Abendliches MahJong-Spiel. Vorsicht, hier kann man eine Menge Geld verlieren. Ich verlor in 3 Stunden 60 Pesos ! Gambling evening. Pay attention. You can lose a lot of money. I lost in 3 hours about 60 pesos !
In der Nähe meines Hauses gab es einen kleinen Fluß. Near my vacation there is a quiet nice river.

und ganz viel grüne Gegend. And a lot of green !

 Abendstimmung. Evening mood

 Villa Escudero
 Das Herrenhaus der Plantage - The planter´s mansion

 Zwei Hornochsen (ich bin rechts zu sehen)- Two oxes (I am on the right side!)

 Karabao - sehr zutraulich ! Karabao - very kind and friendly

 Mittagessen am Wasserfall - Lunch at the waterfall

 Mit Tess und John-Paul beim Mittagessen. Die Füße im Wasser ! Lunch with Tess and Jon-Paul. Feets under water.

 Und nach dem Essen erstmal Füße waschen. After lunch cleaning the feet.

 Ein einheimischer Kollege. Etwas langsam aber braucht wenig Benzin. A filipino college. Quiet slowly but he needs not so much fuel.

 Hier ein Bild unseres Mietwagens. Here a picture of our rental car.

 Kapelle in der Villa Escudero. Villa Escudero´s chapel

 In der Kapelle. In the chapel.

Die heilige Maria von Tschenstochau. The holy Mary of Chenstochowia
 Der gekreuzigte Jesus am Schrein des heiligen Padre Pio. The crucified Jesus at Padre Poi`shrine

 Hier die Staute des Papst Johannes Paul II. Here the statue of Pope John-Paul II.

 Ein Brunnen mit Weihwasser. The fountain of the holy water

 Eingangsbereich. Entrance gate

Der Schrein des heiligen Padre Pio. The shrine of holy Padre Pio.
 Schöne Seen verführen zu Bootstouren. Beautyful lakes invite to sail.

 Nun ja - nicht gerade die "Titanic" aber schwimmfähig. Of course not the RMS "Titanic" but on the surface.

 Und nun kräftig in die Ruder gelegt. It is time to pull, gentlemen !

Und diesen See haben wir erobert ! And this lake was taken by us.
 Zozi`s Place. Schwester Elviras Restaurant. Ate Elvie´s Restaurant.
Abendessen bei Schwester Elvira. Sehr gut und wie immer zuviel ! Dinner at Zozi´s Place. Very tasty but very much food.
Voller Magen ! Full stomach !
 Die Kathedrale von Manila. Manila Cathedral

 Eine Liste der Erzbischöfe von Manila. Ein Platz ist noch frei. Ich glaube, ich kenne den nächsten Erzbischof. A list of the archbishops of Manila. A place is vacant. I expect to know the next one !

 Pieta

 Vor dem Eingang. At the entrance

 In der Kathedrale. In the cathedral



Ein beachtliches Gotteshaus. A remarkable church
Und danach : Intramuros - die alte spanische Festung Manilas. And then : Intramuros - the old spanish fortress of Manila









Diese drei Tapferen haben gerade 2 Stunden Geschichtsunterricht mit mir überlebt. This three brave had have survived two hours of history lessons with me.

In dieser Festung wurde 1898 der philippinische Arzt, Autor und Freiheitskämpfer José Rizal hingerichtet (nach einen sehr ungerechten Prozeß). Deshalb befindet sich auch hier das Rizal-Museum. In 1898 after a very unfair verdict in this fortress the philippinian surgeon, author and hero of freedom José Rizal has been executed. So is there also the Rizal-museum.


Später gingen wir dann noch in den Ocean Marina Park. Later we had have a visit in the ocean marina park.
 Wer ist der Schönste im ganzen Land ? Who is the most beautyful in town ?

 Den Herrn kannte ich noch aus Bangkok. This guy I already met in Bangkok

 Mit Kujo Lito und Tess im Aquarium. With Tess and Kujo Lito in the aquarium.

 Relaxed !

 Mit Hazel und Jamie im Pinguinland. With Hazel and Jamie in the land of the penguins


Das Nachtleben von Manila. Nightlife in Manila
 Fontänen-Konzert. Concert of fountains


Das Priesterseminar von Tagaytay. Tagaytay theological seminar


Ich, Pater Jo, Schwester Remy und Schwester Tess. Me, father Jerry, ate Remy and ate Tess

 Skypark und Leslie´s Restaurant am Tagaytoy-See. Skypark and Leslie´s Restaurant at the Lake Tagaytoy.













Unser schönes Dorf . Our beautiful barangay 
 Hauptstraße am Morgen - Morning Mainstreet

 Nachtleben - Nightlife

 Satabing Ilog
!!!! Hidden Valley !!!!

















Auf dem Markt - On the market
 Zwei Arbeitskollegen - Two Co-Workers


Obststand - Greengrocer


Kartoffeln !! - Potatoes !!
 Shampoo !
Das Ei sieht aus wie ich - This egg looks like me
Trockenfisch - Dry fish
Sieht lecker aus - Looks very tasty
Testen ! - try it !
Oh Gott - schon wieder Reis ! OMG - Rice again !

 Metzgerei - Butcher´s Shop
Ich nehme den Job - I take the job !
 Ergebnis von zuviel Reis - Result of to much rice


Besuch in Cavinti bei Tess Titoy - Visiting Tess Titoy in Cavinti







 San Pablo



Restaurantbesuch - A visit in a restaurant
Gigantische Rechnung : 900 ! Giant bill 900 !
Tour nach Blue Coral

 Die ganze Familie am Strand - The hole family at the strand



Philippinas mögen Gentlemen alter Schule. Filippinas prefer old-school-gentlemen
Manchmal auch nicht. Sometimes not

Ich kann nur sagen, es war ein wunderbarer Urlaub. Ich hatte unheimlich viel Spaß und konnte den Streß der Heimat mal wirklich ausblenden. Oft steht in den Zeitungen, daß es auf den Philippinen unsicher wäre. Ich kann das nicht bestätigen. Ich bin selber zu jeder Tageszeit auf den Straßen unterwegs gewesen und habe mich zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise unsicher gefühlt. Die Philippinos sind sehr freundlich und hilfsbereit, sehr höflich und gut gebildet. Englisch als zweite Amtssprache wird überall verstanden und gesprochen. Lediglich das Autofahren in Manila sollte man einheimischen Fachleuten überlassen, der Verkehr ist mörderisch. Was kann einem sonst noch passieren ? Nun ja, wenn man über 1,80m groß ist, stößt man sich öfter mal den Kopf, weil die Philippinos nun einmal in der Regel kleiner sind und Plakate und feilgebotene Waren in Kopfhöhe hängen. Beim Überqueren von Straßen sollte man tunlichst auf Fahrzeuge achten, denn das Hupen bedeutet, ich bremse nicht für dich. Und - ganz wichtig - Abstand von Karabaos halten. Diese einheimischen Wasserbüffel sind zwar sehr zahm und auf ihre Art liebenswert, aber neigen schon mal dazu, ihren Kopf zu bewegen, was ganz schöne Beulen verursachen kann. Ich für meine Person kann die Philippinen als Reiseland ohne Einschränkungen empfehlen und freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch. Sollte ich mal plötzlich verschwunden sein (z.B. nach einem Lottogewinn), hier könnt ihr mich finden !















Sonntag, 13. Dezember 2015

Rien ne va plus ? Doch - da geht noch was. Zur Wahl in Frankreich

Da freuen sich doch die Altparteien um Sarkozy und Hollande wie die Schneekönige und tanzen schon mal um den Elysee-Palast, wie kleine Kinder ums Töpfchen, wenn sie erfolgreich reingeschissen haben. "Die Regionalwahlen in Frankreich haben wir gewonnen" tönt es aus der Mainstream-Presse und Sozialisten wie Bürgerliche klopfen sich siegestaumelnd gegenseitig auf die Schultern. Doch wer hat hier eigentlich gesiegt ?

Beleuchten wir die Wahl doch mal genauer. Das Zweckbündnis zur Erhaltung ihrer Macht und ihren Fleischtöpfen kann zwar in allen 13 Regionen die Regierung stellen, eine geschlossene Mehrheit des Volkes ist das aber nicht.
In 2 Regionen erlangte das bürgerliche Bündnis die Regierungsverantwortung mit absoluter Mehrheit.
In 1 Region erlangten die Sozialisten die Regierungsverantwortung mit absoluter Mehrheit.
In den anderen 10 Regionen erzielten das Mitte-Links-Bündnis relative Mehrheiten. Auf Korsika mit nur 36,8 %.
In absoluten Wählerstimmen hat der Front National sogar zugelegt - vom Verlust einer Wahl kann also wirklich nicht die Rede sein.

Rein juristisch gesehen war die Wahl rechtens. Alles legal ! Ob sie auch legitim ist, das wage ich zu bezweifeln. Der durchsichtige taktische Schulterschluß zwischen Bürgerlichen und Sozialisten und der Verzicht auf die Teilnahme an Wahlen, bei denen der jeweils abgeschlagene Bewerber zu Gunsten seines eigentlichen Konkurrenten freiwillig die Wahlliste zurückzieht, hat mit dem ursprünglichen Sinn der Demokratie nichts zu tun. Da könnte sich auch Frau Merkel mit Herrn Gabriel darauf einigen, in welchen Bundesländern die SPD nicht mehr antritt, um der CDU den Sieg zu sichern. Und umgekehrt. Diese Form politischer Einheitsparteien hatten wir schon einmal, als sich in der damaligen SBZ die SPD mit der KPD zur SED vereinigte. Und dieses "Bündnis der Arbeiterparteien" erzielte sogar immer fast 100 %. Bei Ergebnissen von 36 bis 51 % da von einem Wahlsieg zu faseln, kann nur dem schmerzfrei gelingen, der den Sinn von Parteien in der Demokratie nicht verstanden hat.

Es ist bezeichnend, das Staaten, in denen es faktisch keine oder nur eine schwache parlamentarische Demokratie gibt, die Bürger sich immer mehr als Opfer einer Politclique ansehen denn als wahrgenommener Bestandteil des demokratischen Systems. In Ländern mit traditionellem Zwei- oder Drei-Parteien-System (wie z.B USA oder Groß-Britannien) ist das nicht den Fall. Wenn aber - wie jetzt in Frankreich - aus wahltaktischen Gründen der sozialistische Hilfsarbeiter mit dem bürgerlichen Großgrundbesitzer eine reine Machterhaltungspartei gründen muß, dann ist schon im Kern für keinen der Beteiligten eine wirkliche Durchsetzung seiner politischen Positionen mehr möglich. Der einzige Gewinner ist der jeweilige Politiker, der sich weder um den einen, noch um den anderen Wähler wirklich kümmern muß, sondern schon auf Grund der Masse der Stammwähler unangefochten vor sich hin wursteln kann. Nur abhängig von der Gnade seines Parteivorstandes oder -Vorsitzenden. So schafft sich die Demokratie faktisch ab und wird zu einer Alt-Parteien-Oligarchie oder verkümmert gar zur Parteilen-Diktatur.

Frankreich hat gewählt und der FN hat keine Region gewinnen können. Das heißt aber nicht, das die Millionen von FN-Wählern morgen nicht mehr existieren. Das hat man bei den Kommunalwahlen gemerkt. Und man wird es beim Kampf um den Elysee-Palast im nächsten Jahr zu spüren bekommen. Nachdem im ersten Wahlgang der Regionalwahlen der FN die Altparteien grün und blau geprügelt hat, bedurfte es schon der gesamten Bandbreite politischer Taschenspieler-Tricks um gerade noch einmal die politischen Pfründe für den Bürgerlich-Linken Block zu sichern. Noch einmal wird es sehr schwer werden, das den Bürgern zu vermitteln. Und abgerechnet wird am Ende.

Das deutsche Wahlrecht sieht "Stichwahlen" in dieser Form nicht vor (außer bei manchen Bürgermeisterwahlen). Hier sind die Parteien aufgefordert, sich ihre Mehrheiten im Parlament nach der Wahl zu suchen. Das wird der SPD-CDU durchaus wieder gelingen - jedoch auf Kosten des eigenen politischen Profils, der eigenen Glaubwürdigkeit und der politischen Handlungsfähigket. Ein Einheitsbrei für alle hat eben immer ein wenig bitteren Beigeschmack. Aber es gibt da Alternativen für Deutschland.

Montag, 7. Dezember 2015

Heute dort, morgen hier - zum Wahlsieg der Front National

Eigentlich heisst es ja "Heute hier - morgen dort" in dem bekannten Lied des gealterten Zottelbarden der linken Bewegung Hannes Wader (Das ist dieser bärtige Typ, der früher immer auf DKP-,SPD- und Gewerkschaftsversammlungen den weichgespülten Ernst Busch-Verschnitt gegeben hat). Aber dieses Lied von ihm dudelt altersversorgungsgerecht nun mal öfter durch WDR4 und ist auch dadurch einem größeren Publikum bekannt. Und der Titel - etwas abgewandelt - passt sehr gut zu den gestrigen Ergebnissen des Front National bei den Regionalwahlen in Frankreich. Erdrutschartig eroberte die Front National der Frau Marine Le Pen die Parlamente und erzielte teilweise mehr Stimmen als die Vertreter der Sozialisten und Bürgerlichen zusammen. Und was hatte es nicht im Vorfeld zu dieser Wahl an Stimmungsmache gegen den FN und Frau Le Pen gegeben? Da wurde das Ende der Nation heraufbeschworen, da wurde unterstellt man sei ein schlechter Europäer, da wurde selbst vor persönlichen Diffamierungen nicht Halt gemacht. Nun gut - der Wähler hat entschieden. Und Frankreich hat eine deutlich längere demokratische Tradition als Deutschland, so daß sich unsere Politgrößen mit Kritik am französischen Volk schon historisch zurückhalten müssen. Vive la Republique !

In Frankreich ist es ebenso Tradition verbrauchte und vom Cäsarenwahn gepackte Politgrößen kurzerhand in der Versenkung verschwinden zu lassen, wenn das Volk sich nicht mehr vertreten fühlt. Da gab es einen Ludwig XVI nebst Gattin , die ihren Hinweis an das hungernde Volk, es möge doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben, dadurch quittiert bekamen, daß man ihnen auf dem Place de Greve mal kurz den Kopf abschlug. Da war ein Kaiser Napoleon III, der nach dem er unnötig das Land in einen verlorenen Krieg gegen Preußen führte, vorzog lieber nach London ins Exil zu gehen als auch kopflos durch Paris zu geistern. Da war ein Charles de Gaulle, der ungeachtet seiner militärischen Verdienste, den schon siegreich beendeten Kolonialkrieg in Algerien einfach aufgab und sich damit dem Stuhl im Elysee-Palast quasi selber vor die Tür stellte. Wer in Paris gegen sein Volk regiert, kann sich ausrechnen, wann der Marianne oder dem Jean-Paul der Kaffee hochkocht und sich rechtzeitig durch Flucht aus der Affaire ziehen. Wer jemals einen Streik in Frankreich erlebt hat, der weiß, das bei unserem westlichen Brudervolk jenseits des Rheins, schonmal kräftig die Fäuste fliegen und auch von Dachlatten als Argument nicht Halt gemacht wird. Der Franzose ist eben ein Mensch, der seinem Wohlbefinden einen hohen Stellenwert zumisst. Das sieht man auch daran, das die Federung in französischen Wagen immer besser war, als bei unseren Autos. Von der berühmten Kochkunst will ich er garnicht sprechen.

Wenn man sich mal am frühen Abend die Vorstädte französischer Metropolen ansieht, so glaubt man schon im Orient zu sein. Paß-Franzosen, die ihre Staats-Zugehörigkeit in den seltensten Fällen als verdiente Veteranen der Legion Etrangere erlangt haben, Halal-Märkte mit arabischen Werbetafeln und schwarzafrikanische Jungmannen auf Mädchenschau. Das ist nicht das Bild, was der Franzose von seinem Lande sehen will. Und er hat darauf reagiert. "Unsere" Kanzlerin - die rautentragende Mutter Teresa der Sozialkassen für (fast) Alle - wird sich angesichts der Wahlergebnisse fragen müssen, ob ihre Idee des lutherisch geprägten Multi-Kulti-Wahns mit seinen zugewanderten (oder besser leichtfertig angelockten) Heerscharen balkanesischer und arabischer Migranten gegen den Willen des Volkes nicht ein ähnliches Ergebnis zur Folge haben wird. Da kann ihre Freundin Frau Springer in ihrer brökelnden Volks-BILDungs-Postille noch so das Lied der heiligen Angela singen lassen, an der Wahlurne entscheidet immer noch der Wähler. Jenseits und diesseits vom Rhein.

Da nützt es auch nicht mantra-artig "Wir schaffen das" zu plärren. Wir wollen das nämlich garnicht ! Da ist es unnötig, uns erst den hohen Bildungsgrad der Zuwanderer zu preisen, um dann zugeben zu müssen, das die meisten ihren Namen nicht lesen und schreiben können. Da ist es zwecklos uns das Bild von Kulleraugenkindern und flüchtenden Familien zu zeigen, wenn stattdessen westafrikanische Jungmänner mit Hormonstau aber ohne Fachwissen angeblich unsere Rentenkassen füllen sollen. So dumm ist der deutsche Wähler nicht mehr, als das er sich wie zu Honeckers Zeiten die Realität in den Medien schönreden lässt. Auch das Säbelrasseln in Syrien (als angebliche Unterstützung für die Franzosen, die eine deutlich größere Armee als wir besitzen) geht fröhlich nach hinten los. Warum sollen unsere Söhne und Töchter, unsere Neffen und Nichten als Soldaten in einen unnötigen Krieg ziehen, während syrische Männer im wehrfähigen Alter in den Bistros den Kaffee trinken, den sie sich als angebliche Flüchtlinge von unseren Sozialkassen auch noch bezahlen lassen? Sollen die syrischen Fachkräfte, Zahnärzte und Chirurgen, die afghanischen Ingenieure und Physiker, die irakischen Dichter und Denker doch erstmal ihre eigenen Länder befrieden und aufbauen, bevor sie uns als ungewolltes Weihnachtsgeschenk mit ihrer archaischen Lebensmentalität zwangsweise aufs Auge gedrückt werden. Ein Land, in dem das Rauchverbot in Gaststätten, die Gurt-Anschnallpflicht, und die Parkraumbewirtschaftung mit empfindlichen Strafen durchgesetzt wird, aber jeder illegale Migrant ohne Passkontrolle einreisen und sich durchfüttern lassen darf, hat aufgehört als seriöser Staat wahrgenommen zu werden. Würde man Asylanträge genauso gründlich prüfen, wie Steuererklärungen, würde sich das Migranten-Problem in Tagen von selber lösen.

Aber zurück zu Frankreich. Dort herrschten die gleichen Probleme - und die Lösung wird nun jedermann vor Augen geführt. Eine Rückbesinnung auf nationale Werte, ein durchsetzungsfähiger Staats mit Würde, Charakter und Rechtstaatlichkeit. Das wollen die Franzosen - das wollen auch wir.
Der Sieg der FN und der Frau Le Pen kann und wird uns als leuchtendes Beispiel dafür gelten, wie der Wandel zu schaffen ist. An der Wahlurne ! Was gestern gelang, wird auch hier gelingen. Eine Partei und eine hübsche Frau haben wir dafür auch auch - die AfD und Frauke Petry. Es liegt nun am Bürger, diesem Beispiel von Demokratie zu folgen ! Dafür ein herzliches "Merci, Madame Le Pen"

Dienstag, 17. November 2015

Hasenfüße - oder die Politik der vollen Hose !

Die Geschichte des Abendlandes ist voll von Attentaten auf Staatsführer, Potentaten und Königen. Unvergessen - und dank Oliver Stone´s Film auch viel diskutiert - ist das Attentat auf den US-Präsidenten John F. Kennedy in Dallas. König Alexander I. von Jugoslawien wurde 1934 vor laufender Kamera erschossen. Es gab Attentate auf den Papst, auf Konrad Adenauer, auf Napoleon und natürlich (wer "Cleopatra" mit Liz Taylor gesehen hat, weiß es) auf Gaius Julius Cäsar. Zum Teil hatten die Attentäter Erfolg - zum Teil nicht. 1914 wurde der Erzherzog-Thronfolger Österreichs Franz-Ferdinand nebst Gattin in Sarajewo erschossen. Aus den Ultimaten nach der Tat entstand der erste Weltkrieg. Auf Lenin wurde ein Pistolen-Attentat verübt. Mahatma Gandhi und Indira Gandhi wurden von radikalen Hindus erschossen. Auf einem Parteitag der britischen Konservativen in Brighton wurde kurz vor der Rede der damaligen Premierministerin Margaret Thatcher eine Bombe gezündet, die zahlreiche Opfer und Sachschäden zu Folge hatte - gesprochen hat die "Eiserne Lady" trotzdem. Der Ministerpräsident Spaniens Admiral Carrero Blanco wurde 1973 durch eine Autobombe getötet. Anschläge auf prominente Politiker sind also nicht unüblich. Die Motive der Attentäter, die Methode des Attentats und die politische Ausrichtung des vermeintlichen Opfers waren dabei unterschiedlich. Eines jedoch hatten alle Opfer gemeinsam - Sie standen mit ihrer Person, mit ihrem Leben für das ein, woran sie glaubten.

Gestern Abend sollte in Hannover ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande stattfinden. Ein uralter Kampf zwischen den "Erzrivalen" und mit Sicherheit nicht nur ein fußballhistorisches, sondern auch ein medienwirksames Highlight. Gerade als Zeichen der Furchtlosigkeit nach den feigen Attentaten in Paris schien dieses Zeichen bitter nötig zu sein, um den Verzagten und Ängstlichen ein Signal der Sicherheit zu geben. Zahlreiche Prominente inklusive der Kanzlerin sollten anwesend sein um den islamistischen Bedrohern zu zeigen : "Wir stehen hier, egal was ihr tut. An uns kommt ihr nicht vorbei!". Dieses Spiel wurde nun kurzfristig abgesagt, die gesamte Gegend abgeriegelt und die Kanzlerin aus Sicherheitsgründen an einen sicheren, unbekannten Ort verbracht. Nach langem durchsuchen des Umfeldes wurde keine Bombe gefunden - einzig ein stehengelassener Trolli mit Pfandflaschen war die Ausbeute des Sonderkommandos der Polizei. Obwohl dieses symbolträchtige Spiel nicht stattgefunden hat, gibt es trotzdem ein Ergebnis.
Islamisten : Bundesrepublik Deutschland -  1:0 !

Aus der vollmundig angekündigten Manifestation politischer Standfestigkeit ist ein Paradebeispiel für die Politik der "vollen Hose" geworden. Hasenfußgleich stzten sich bereits angereiste Politiker in ihre Panzerlimousinen und verließen fluchtartig die Szenerie. Die Kanzlerin selber zog es vor, ihre Anreise abzubrechen und sich zu verstecken. Für eine Frau, die stets betont "Wir schaffen das" und "Wir haben die Lage unter Kontrolle" ist das ein Armutszeugnis politischer Machtlosigkeit ohne historisches Besipiel. Selbst die Flucht Karls des Kühnen nach der Schlacht bei Murten war dagegen ein heroisches Fanal - er hat wenigstes persönlich versucht, die Heerscharen der Eidgenossen zu schlagen. Die Bedrohung, der sich Frau Merkel nicht aussetzen wollte, war vermutlich geringer als die Gefahr, die heute jedem Caféhaus-Besucher droht. Oder die jede Oma beim täglichen Einkauf in Duisburg-Marxloh oder Köln-Kalk ausgesetzt ist. Statt sich wie angekündigt dem Volk zu zeigen und dadurch zumindest die Gefahren der Bevölkerung durch die verkorkste Einwanderungs-Politik symbolisch zu teilen, hat sich unsere Polit-Elite in ihre persönlichen Fluchtlöcher verkrochen. PFUI !

Dieses Spiel wird zum Symbol werden. Die ganze Welt sieht nun, das die Islamisten in diesem Lande bestimmen, wann und ob ein Fußballspiel stattfinden wird. Eine der größten Wirtschaftsnationen der Welt mit 2000 Jahren Kulturgeschichte ist Dank der persönlichen Befindlichkeiten der Kanzlerin nicht mehr in der Lage eine Sportveranstaltung durchzuführen. Das ist eine Blamage, wie sie dieses Land noch nicht erlebt hat. Aber es kennzeichnet auch ganz klar, welchen Stellenwert sich Frau Merkel selber gibt. Sie nimmt die öffentliche Demütigung ihres Volkes für ihre persönliche Sicherheit in Kauf. Sie glaubt, sich über die Gesetze quasi "ordre per Mutti" hinwegsetzen zu können, EU-Verträge einseitig brechen zu dürfen und ungefragt dieses Land nach ihren Plänen umgestalten zu dürfen. Mutti als Maß aller Dinge? Nein - in einer Demokratie entscheidet das Volk. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus . Mag sie auch die Richtlinienkompetenz der Politik besitzen - sie ist nicht Eigentümer oder Alleininhaber unseres Vaterlandes. Vermutlich sieht sie sich als so alternativlos an, das ihr persönliches Wohlbefinden noch vor der Staatsräson rangiert. Da kann man sich ruhig vor der Welt als politischer Hosenscheisser, als zahnloser Löwe oder flüchtendes Weichei hinstellen - Hauptssache Mutti hat keinen Staub auf dem Hosenanzug. Die staatsmännische Größe eines Winston Churchill, der sich die deutschen Luftangriffe von der Dachterrasse seines Landsitzes ansah oder einer Maggie Thatcher, die trotz gezündeter Bombe ihre Rede hielt - davon ist diese selbstverliebte alte Frau weit entfernt. Da opfert sie lieber die Glaubwürdigkeit. Vielleicht sollte der DFB künftig seine Spiele mit der IS absprechen - die Sicherheitskräfte dieses Landes vermögen ein Spiel gegen äußere Bedrohung ja scheinbar nicht mehr sichern zu können.

Als Napoleon einmal nur um Haaresbreite einem Bombenanschlag auf seine Kutsche entging und seine weibliche Begleitung in Weinkrämpfe ausbrach, stauchte sie der Kaiser zusammen "Madame, menagieren sie sich! DAS ist unser Geschäft". Dieser Mann wusste, wenn er einmal demonstrativ weglief, ist der politische Schaden größer als eine verlorene Schlacht. Gestern hat Deutschland seit 70 Jahren Frieden die größte Schlacht gegen einen Feind verloren und die Welt sieht nun - Die Deutschen knicken vor dem Terror ein. Zum ersten Mal schäme ich mich für dieses Land ! Danke, Frau Merkel - Sie schaffen uns !